Vornamen fremdsprachiger Herkunft

Genauso wie modische und kulturelle Einflüsse aus dem Frankreich des 17./18. Jahrhunderts in Deutschland Fuß fassten, so beeinflussten auch französische Vornamen die Namengebung in Deutschland. Später wurde das französische Vorbild von England abgelöst. So gelangten französische Namen wie Emil, Louis und Luise in unseren Namenschatz. Ein wenig später kamen englische Vornamen wie Alfred, Harry und Fanny dazu.

Auch literarischen Einflüssen aus anderen Ländern verdanken wir neue Namen. Bereits durch die Artusepen kam keltisches Namensgut nach Deutschland. Hierzu gehören Artur, Tristan und Gawein. Keltische Vornamen aus jüngerer Zeit sind Jennifer und Kevin.

Während des 20. Jahrhunderts fanden immer mehr fremdländische Vornamen wie Mandy, Marco, Ricardo, Michelle, Kerstin oder Katja Eingang in unser Namengut. Doch sollte man sich bewusst sein, dass diese aus England, Italien, Spanien, Frankreich, Skandinavien und aus den slawischen Ländern zu uns gekommenen Vornamen meist nur aus dem Grundbestand der hebräischen, griechisch-lateinischen und teils germanischen Namen hervorgegangen sind. Es sind lediglich neue Varianten, in denen sie auftreten.

Beispiele:

Vornamen fremdsprachiger Herkunft